Jacob und Spreng



projekte

Umbau denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus

Das unter Denkmalschutz stehende Mehrfamilienhaus in der Adalbertstraße wurde 1884 vom Bautechniker Jakob Freundorfer als Schwesternwohnheim Sankt Dominikus errichtet. Dem Gebäude waren ein langjähriger nachlässiger Bauunterhalt und unsensible, nicht denkmalgerechte Sanierungsmaßnahmen deutlich anzusehen.

Gemeinsam mit der neuen Eigentümerin gelang in guter Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde die rücksichtsvolle Restaurierung historischer Merkmale des Gebäudes und der Ausbau moderner Wohneinheiten mit zeitgemäßen Grundrissen.
Zwischenzeitlich eingesetzte Kunststofffenster wurden wieder durch Holzfenster mit entsprechender Sprossung ersetzt, Fischgrät-Eichenparkett und hochwertiges Steingut empfinden die originalen Bodenbeläge nach.

Im ehemaligen Speicher ist eine Loftwohnung mit Loggia entstanden. Auf den vier Etagen des Gebäudes, die ursprünglich in kleine Räume mit Mittelgangerschließung eingeteilt waren, entstanden jeweils zwei Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern in angemessener Größe. Ein neuer, außenliegender gläserner Aufzug erschließt komfortabel die Etagen. Die hofseitigen Balkone der Wohneinheiten wurden nach heutigen Sicherheitsstandards ertüchtigt.

Im Hinterhof konnte durch den Neubau von zwei autarken Einheiten nachverdichtet werden. Die Künstlerateliers verteilen sich auf zwei Etagen und bieten mit vollverglasten Nordfassaden helle Arbeitsräume.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Projektleitung: Lena Lorenz

Fertigstellung: 2017

Fotos: Jonathan Sage
Details + Schliessen -

Neubau Firmenzentrale Firma Franz Mensch

In Buchloe entstand für das Unternehmen Franz Mensch eine neue repräsentative Firmenzentrale mit Lagerhalle und Hochregallager.

Das errichtete Hochregallager ist eines der Modernsten und Größten in Süddeutschland und bildet das Herzstück des neuen Firmensitzes. Davon abgerückt, aber durch einen Skywalk verbunden, präsentiert sich das Bürogebäude als eigenständiger Baukörper. Obwohl er sich in seiner Erscheinung abhebt, stellt er in Farbigkeit und Materialität Bezüge zu den dazugehörenden Baukörpern her.

Die dreistöckige Firmenzentrale fällt durch ihre runde Fassade mit Lisenen auf. Raumbildende Metallpaneele in Graphitgrau und Silber rhythmisieren sie und geben ihr Tiefe. Dank der bodentiefen Glasfront, die sich stockwerksweise wie ein Band um das Gebäude legt, können sich die Mitarbeiter heller und freundlicher Räume erfreuen. Die hochmoderne Innenausstattung bietet großzügige Konferenzräume mit Videotechnik und Teeküchen auf jedem Stockwerk. Nebenräume, Sanitäranlagen und Erschließungskerne verteilen sich durchlässig aufgereiht entlang der Mittellängsachse der Geschosse. Das oberste Geschoss gibt dem Baukörper durch das einseitige Zurückspringen eine klare Ausrichtung und lässt eine großflächige Dachterrasse entstehen.
Großer Wert wurde auf die Nachhaltigkeit des Bauvorhabens gelegt. In Sachen Energie und Umwelt ist der Neubau auf dem neuesten Stand der Technik. Eine leistungsstarke Photovoltaik- Anlage liefert fast 100% der benötigten Energie des Standorts. Eine Grundwasserwärmepumpe ermöglicht es, Sommer wie Winter ein optimales Raumklima herzustellen.

Leistungsphasen: 1-4 HOAI + künstlerische Betreuung

Fertigstellung: 2017

Fotos: Jonathan Sage

Details + Schliessen -

Haus H in München Nymphenburg

In München entstand durch geschickte Flächenausnutzung auf einem schmalen, kleinen Grundstück (445 qm) großzügiges Wohnen. Der zweigeschossige, unterkellerte Baukörper mit zusätzlichem Staffelgeschoß bietet seinen Bewohnern 205 qm Wohnfläche und 86 qm Nutzfläche.

Den offenen Wohn- und Essbereich im Erdgeschoss setzen Terrassen- und Gartenflächen fließend im Außenbereich fort. Für eine subtile Raumgliederung sorgen architektonische Mittel wie Niveauunterschied, Luftraum und Kaminelement.
Eine luftige, einläufige Treppe führt in das erste Obergeschoß mit Galerieraum und Kinderzimmern. Das Dachgeschoss beherbergt die Elternetage mit Schlafzimmer, Ankleide, Wellnessbad und Dachterrasse.

Raumhohe Verglasungen bringen auf allen Etagen viel Licht ins Innere. Die Aufgabe des Sichtund Wärmeschutzes übernehmen, je nach Bedarf, Vorhänge, Gewebejalousien und individuell gestaltete Faltschiebeläden, deren Perforierungen ein interessantes Lichtspiel erzeugen.

Die Bauherrin hatte als Innenarchitektin großes Interesse an innovativen Lösungen. So konnte ein Konzept verwirklicht werden, bei dem durch das Zusammentreffen von klarem Design und persönlichem Stil Räume mit außergewöhnlichen Qualitäten entstanden.

Um wirtschaftlichen, statischen und ökologischen Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden, wurde das Gebäude in Mischbauweise aus Stahlbeton, Mauerwerk und Massivholz errichtet.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Projektleitung: Lena Lorenz

Innenarchitektin: Silke Ulbrich-Käferlein

Fertigstellung: 2016

Fotos: Jonathan Sage

Details + Schliessen -

Haus H in Starnberg

Das Einfamilienhaus befindet sich auf einem von altem Baumbestand gesäumten Grundstück oberhalb des Westufers des Starnberger Sees. Außermittig platziert, wird es mit einer Betonung Richtung Süden von einem großflächigen Gartenbereich umgeben.

Das Erdgeschoss ist allseitig, von nur wenigen außen verspiegelten Wandscheiben unterbrochen, raumhoch verglast. Ermöglicht wird dies durch einen Betonkern, der von der äußeren Hülle gelöst ist, das auskragende Obergeschoß trägt und als Erschließungs- sowie Versorgungskern fungiert. Um ihn herum reihen sich in offener Folge Küche, Ess- und Wohnbereich. Mehrere Niveauversprünge und ein frei hängender, skulpturaler Kamin gliedern die ineinanderfließenden Bereiche.

Die transparente Fassadenausbildung des Sockelgeschosses lässt das Volumen des Obergeschosses schwebend in Erscheinung treten. In den mit Lächenholz bekleideten Massivholzwänden sitzen präzise platzierte und filigran gerahmte Fensteröffnungen. Neben einem großen Elternschlafzimmer mit Masterbad werden drei gleichwertige Kinderzimmer mit gemeinsamen Bad und Spielzimmer zentral erschlossen.

Im Innenraum setzen Wandelemente, Türen und Einbaumöbel aus unbehandelter Weißtanne warme Akzente zu Sichtbeton und Estrich.
Luftige Außenvorhänge ermöglichen eine auf Tages- und Jahreszeit abgestimmte Beschattung der teils überdachten Terrassenflächen.

Leistungsphasen: 3-8 HOAI, Lph 1-2 HOAI HHF Architekten, Basel

Fertigstellung: 2016

Fotos: Michael Christian Peters

Details + Schliessen -

Villa Gardasee

Der Natursteintrakt einer Villa am Gardasee wurde im Rahmen einer bauphysikalischen Ertüchtigung zugleich umgebaut und erweitert.

Im Erdgeschoss entstand eine unabhängige Wohneinheit mit zugehöriger Terrasse, deren Grundriss sich auf mehrere Niveaus verteilt. Boden, Treppe, Kaminofen und Bänke bilden dabei eine skulpturale Einheit. Naturstein und wiederverwendete Bestandsmaterialien stehen mit neuen Einbauten und Bodenbelägen im Einklang.
Das Obergeschoß gewann an Raumhöhe und das Flachdach wurde zur Dachterrasse, die den grandiosen Ausblick nach Norden über den See öffnet.

Im Garten schmiegt sich die neue Terrassenanlage mit Pool an den Hang und bildet eine Fortsetzung der Architektur im Außenraum.

Leistungsphasen: 1-2 HOAI, Lph 3-9 HOAI G22 Projekts, Lana

Fertigstellung: 2016

Fotos: Filz Alexander, Bozen

Details + Schliessen -

Doppelhaus B in München Pasing

Für das Bauprojekt eines Doppelhauses in München Pasing auf einem schwierig zu bebauenden Grundstück mit altem Baumbestand kamen zwei fünfköpfige Familien als Baupartner zusammen.

Um die geschützten Bäume erhalten zu können, dem Doppelhaus eine zurückhaltende Erscheinung zu geben und jede der beiden Hälften für sich zu betonen, sind die jeweils 16 Meter langen Baukörper zueinander versetzt platziert. So entstehen für beide Parteien jeweils nicht einsehbare Innen- und Außenbereiche.

Raumhohe Verglasung bringen viel Licht ins Innere. Im Kontrast zu den technisch anmutenden Aluminiumfenstern steht die Fassadenbekleidung aus sägerauen, zart hellgrau pigmentierten Fichtenbrettern.

Durch eine grundsätzlich identische Tragstruktur mit Variationen im Innenausbau konnte ökonomisch gebaut und auf die individuellen Bedürfnisse der Bauherren reagiert werden. Im Erdgeschoss zeigen sich die unterschiedlichen Möglichkeiten, die das Grundkonzept beim Innenausbau zulässt: offenes Wohnen auf der einen und ein traditionell in Einzelbereiche abgetrennter Grundriss auf der anderen Seite.
Im Obergeschoss sind die Kinderzimmer mit gemeinsamem Bad und ein zusätzliches offenes Familienzimmer mit Gartenblick untergebracht. Das Dachgeschoss mit Dachterrasse im Süden beherbergt das Elternschlafzimmer, Ankleide und Bad.

Durch Milchglasstreifen in der Decke und großzügige Lichthöfe bietet auch das Kellergeschoß natürlich belichtete Räume.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2013

Fotos: Michael Christian Peters

Details + Schliessen -

Haus E in Weßling

Den Bauherren stand für ihr Bauvorhaben ein traumhaftes Hanggrundstück in Weßling zur Verfügung. Das Zweifamilienhaus ist so in den Südhang gestaffelt, dass alle Räume direkten Zugang zum Garten oder zu Dachterrassen haben und durch großflächige Verglasungen vom Panorama über die weite Voralpenlandschaft profitieren.

Die Erschließung der beiden Wohneinheiten erfolgt auf Straßenniveau. Durch die Anordnung der beiden privaten Eingangsbereiche an den gegenüberliegenden Seiten des Gebäudes und voneinander abgewandten Terrassenflächen genießen alle Bewohner ein Maximum an Privatsphäre.

Die autarke Einliegerwohnung befindet sich im Dachgeschoss. Wohn- Koch- und Essbereich der Bauherrenfamilie sind auf der Eingangsetage angeordnet. Auf der Ebene darunter erschließt ein mit Glasoberlichtern natürlich belichteter Flur die zum Garten hin orientierten Schlaf- und Kinderzimmer.
Die gestaffelten kubischen Volumina des Baukörpers sind mit einer filigranen, vorpigmentierten Lattung aus Lärchenholz umhüllt und fügen sich dezent in die Landschaft mit dahinterliegendem Laubwald ein.

Das Gebäude wird von einer Wärmepumpe mit Tiefensonde versorgt und ist mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Auf dem Flachdach nicht sichtbar montierte Solarpaneele liefern den hierfür benötigten Strom. Durch das nachhaltige Energiekonzept konnte ein Niedrigenergiehaus Standard erreicht werden.

Das Haus wurde bei den Architekturen 2016 gezeigt.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2016

Fotos: Michael Christian Peters

Details + Schliessen -

Haus KH in Gräfelfing

Die Bauherren wünschten sich einen schlichten, geradlinigen Entwurf. Daraus entstand die klare Kubatur des Einfamilienhauses mit definierten Rücksprüngen im Obergeschoss. Große Verglasungen bringen viel Licht in den modernen Stahlbetonbau mit weiß verputzter Fassade und begrüntem Flachdach.

Eine vorausschauende Planung beeinflusste die Gestaltung des Grundrisses, der ein barrierefreies Wohnen auf Erdgeschossniveau und bei Bedarf die Nachrüstung eines Aufzugs erlaubt. Um den nur atmosphärisch durch einen Galerieeinschnitt getrennten Wohn und Essbereich legt sich ein L-förmiger Terrassenbereich, der den Innenraum schwellenlos nach außen erweitert. Im Obergeschoss befinden sich Nebenräume und Gästezimmer mit Zugang zu einer großzügigen und sonnigen Dachterrasse, die den Blick in den Garten frei gibt.

Entwurfsprägende Gestaltungselemente sind zum einen Fertigbetonteile, die sich als gliederndes Band zwischen Erd- und Obergeschoss an der Fassade zeigen. Zum anderen der Einsatz von Naturstein an Teilbereichen der Gartenfassade, der die Farbigkeit der Fensterrahmen, der Metallbekleidung und des Sichtbetons aufgreift und so zwischen den verwendeten Materialien vermittelt. Die besondere Beachtung von Farb- und Materialzusammenspiel setzt sich im Außenbereich in der Gestaltung des offenen Vorgartens fort.

Das Haus wurde bei den Architekturen 2016 gezeigt.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2015

Fotos: Quirin Leppert

Details + Schliessen -

Haus F in München

Das Einfamilienhaus befindet sich, von 120 imposanten Eichen umgeben, inmitten eines Wäldchens im Stadtgebiet Münchens. Diese beeindruckende Natur blieb bewusst in ihrer Ursprünglichkeit erhalten und die versiegelte Fläche auf ein Minimum beschränkt.

Durch die Lärchenholzfassade und die dunklen Fensterprofile fügt sich das Haus harmonisch in das Naturidyll ein. Teilweise läuft die Fassadenverkleidung als Spalier vor den Glasflächen weiter, erzeugt interessante Lichteffekte im Inneren und schützt vor Einblicken.

Der zweigeschossige Baukörper ist trapezförmig angelegt. Die spannungsvolle, asymmetrische Form bildet sich im Inneren in Räumen mit verschieden akzentuierten Dimensionen ab.
Im zweigeschossigen Eingangsbereich kommt eine Kragarmtreppe mit „schwebenden“ Stufen aus Eichenholz besonders gut zur Geltung. Wohn-, Ess- und Kochbereich bilden ein zusammenhängendes Raumgefüge, das durch Niveauversprünge und einen frei hängenden Kaminofen gegliedert ist.

Flächenbündig in die Dachebene integrierte Solarpaneele liefern die Energie für Heizung, Stromversorgung und Aufladung von Elektrofahrzeugen. Die Heizung wird mit einer Grundwasserwärmepumpe betrieben.
Eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2016

Fotos: Michael Christian Peters

Details + Schliessen -

Einfamilienhaus W in München

Durch eine optimale Ausnutzung des Baurechts konnte auf einem kleinen Hammergrundstück im Münchner Westen ein großzügiges Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichtet werden.

Im quadratischen Plan des Erdgeschosses legt sich ein offenes Raumgefüge von Erschließung, Küche, Ess- und Wohnbereich um eine zentrale, raumgliedernde Wandscheibe. Zur einen Seite bildet sie die Kulisse für einen luftig inszenierten Treppenlauf, zur anderen nimmt sie einen offenen Kamin auf. Nicht wahrnehmbar fungiert sie gleichzeitig als technischer Versorgungskern. Im gesamten Erdgeschoss kommen akzentuiert Sichtbetonwände zum Einsatz und bilden mit weiß verputzten Flächen und warmem Eichenparkett ein harmonisches Materialzusammenspiel.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung 2015

Foto: Quirin Leppert
Details + Schliessen -

Umbau Haus L in München Pasing

Das circa 1930 errichtete Gebäude liegt umgeben von historischen Villen in Stadtparknähe im Münchener Stadtteil Pasing. Die ursprüngliche Bausubstanz war durch mehrere Umbauten großteils verloren gegangen und befand sich vor den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in schlechtem Zustand.

Angelehnt an das ursprüngliche Erscheinungsbild wurde die Fassade behutsam saniert und die innere Raumstruktur unter anderem durch Verlegung der Treppe optimiert.

Das Erdgeschoss wurde durch einen Anbau mit klarer und zurückhaltender Architektursprache erweitert. Der schwarzverschalte Holzbau mit raumhohen Fensterelementen und umlaufendem Oberlicht gruppiert sich mit dem Haupthaus, einem alten Walnussbaum und einem Naturpool um die Terrasse. Gemeinsam bilden sie ein harmonisches Ensemble.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2012

Fotos: Christoph Jacob
Details + Schliessen -

Zweifamilienhaus H in München Solln

Eine Familie mit drei Kindern hat sich auf einem ruhig gelegenen Grundstück in München Solln ihren Wohntraum verwirklicht.

Um das Projekt finanzieren zu können, wurde eine autarke Wohneinheit zur Vermietung in das Gebäude integriert. Sie hat eine private Garage und eine separate Erschließung. Wie ein Haus im Haus erstreckt sie sich über alle Ebenen, dabei steht ihr das Dachgeschoß mit großer Dachterrasse zur alleinigen Nutzung zur Verfügung.

Im Erdgeschoss befinden sich der Koch-, Ess- und Wohnbereich der Bauherren. Das offene Raumgefüge ist zum Garten hin ausgerichtet und lässt sich von außen durch eine raumhohe durchgängige Eckverglasung ablesen.
Im Obergeschoss sind das Elternschlafzimmer mit Ankleide und Masterbad auf der einen und drei Kinderzimmer mit gemeinsamen Bad auf der anderen Seite eines offenen Familienzimmers mit Loggia angeordnet.

In der weiß verputzten Fassade setzt eine matte Metallverkleidung in Graubeige den Eingangsund Garagenbereich ab. Die edle Farbigkeit wiederholt sich in den Aluminiumfensterrahmen und den opaken Flächen zusammenhängender Fensterbänder.

Leistungsphasen: 1-9 HOAI

Fertigstellung: 2013

Fotos: Quirin Leppert
Details + Schliessen -

Haus R in Starnberg

Das Einfamilienhaus wurde in einem Neubaugebiet in Starnberg errichtet. Trotz strengem Bebauungsplan konnte ein zeitgemäßes, individuelles Gebäude realisiert werden.
Das Erdgeschoss ist zum Garten hin komplett verglast. Im Obergeschoss sitzen die flächenbündig in die Fassade eingelassenen Klappfenster, je nach Nutzung, auf verschiedenen Höhen. Sonnenund Wetterschutz bietet der hauchdünne Dachüberstand des weißen, gewellten Eternitdachs.

Das hölzerne Treppenhaus mit integriertem Bücherregal erstreckt sich wie ein großes Möbel durch den Innenraum und stellt auf besondere Weise eine Verbindung zwischen Erd- und Obergeschoss her.

Das filigrane Dach, rahmenlose Verglasungen, schlanke Stahlstützen und die helle Farbgebung der Hülle verleihen dem Gebäude seine auffallende Leichtigkeit.

Leistungsphasen: 5-8 HOAI, Lph 1-4 Architekturbüro Bembé Dellinger

Fertigstellung: 2011

Fotos: Christoph Jacob
Details + Schliessen -

Haus B in München Obermenzing

Das Einfamilienhaus wurde auf einem nur 335 qm großen Eckgrundstück errichtet. Der Baukörper, ein skulpturaler Würfel mit Einschnitten und Rücksprüngen akzentuiert die städtebauliche Situation und nutzt gleichzeitig das Baurecht optimal aus.

Ein offenes Raumkonzept, das vielfältige Blickbeziehungen ermöglicht und einheitlich gewählte Materialien in hellen Tönen geben dem Haus trotz knapp bemessener Grundfläche eine großzügige Erscheinung.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2011

Fotos: Quirin Leppert
Details + Schliessen -

Haus S in Weßling

Auf einem Hanggrundstück in Wessling mit wurde ein Einfamilienhaus für eine fünfköpfige Familie errichtet.

Um das Grundstück optimal auszunutzen, wurde das Erschließungsgeschoss mit integrierter Garagen- und Lageranlage in den Hang gegraben. Die darüberliegenden Geschosse, die schwebend aus dem Hang herauszuwachsen scheinen, staffeln sich mit Ausrichtung nach Süden übereinander. Durch zueinander versetzte und auskragende Bereiche entstehen teils geschützte und überdachte Terrassen und Dachterrassen.

Innen- und Außenraum verschneiden sich auf vielseitige Weise. Ein feines, weiß verputztes Band legt sich konturgebend um die vollverglasten Fassadenflächen des Erd- und Obergeschosses und verbindet diese miteinander.

Der hölzerne Bodenbelag, der sich auch über die Innentreppe legt, geht fließend in die Terrassenfläche über. Diese löst sich zur Außentreppe auf und führt in den sanft abfallenden Garten.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2011

Fotos: Quirin Leppert
Details + Schliessen -

Haus E in München

Der trapezförmige Baukörper zeigt sich als moderne Interpretation einer Walmdachvilla. Zur Gartenseite hin gliedern große Verglasungen und Fensterbänder die Fassade und setzten die Geschosse durchgängig voneinander ab. Zur Straßenseite zeigt sich das Gebäude verhüllter, lässt aber vor Einblicken geschützt, viel Licht ins Innere.

Die Gemeinschaftsräume des Einfamilienhauses gehen ebenerdig in den Garten mit Poolanlage über. Auf der Elternetage im Obergeschoss gibt es Zugang zu einer sonnigen Dachterrasse, im Dachgeschoss bildet ein markanter Dacheinschnitt die gemeinsame Loggia der beiden Kinderzimmer.

Der warme Erdton der Fassade und die anthrazitfarbene Dacheindeckung harmonieren mit den dunkel lasierten Holzfenstern. Der helle Sichtbeton der Elemente der Außengestaltung findet sich auch im Inneren wieder. Als Treppenlauf im offenen Treppenhaus steht er hier in Beziehung zu geschliffenem Estrich und heller Eiche.

Leistungsphasen: 5-8 HOAI, Lph 1-4 Architekturbüro Bembé Dellinger

Fertigstellung: 2008

Fotos: Christoph Jacob
Details + Schliessen -

Umbau und Sanierung Gasthof Adler

Wesentliches Ziel der Sanierung des barocken Gasthofs in Markt Rettenbach war die Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes des Gebäudes. In den 1950er-Jahren war es durch mehrere Umbauten stark verändert worden, zwischenzeitlicher Leerstand trug zur Baufälligkeit bei.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die Gaststätte erweitert. Ein großzügiges Foyer nimmt die Gäste in Empfang und eine neu konzipierte Erschließung ermöglicht es, neben dem großen Festsaal mit Bühne im Obergeschoss, nun auch den sieben Meter unter der Erde liegenden Gewölbekeller zu nutzen.
Teile des Gasthofes wurden zum Gemeindezentrum umgebaut. Die ehemaligen Wohnräume beherbergen nun das katholische Pfarrheim, die alten Stallungen das neue Jugendzentrum.

Zusammenarbeit mit Architekturbüro Eberhard von Angerer

Fertigstellung: 2002

Foto: Eberhard von Angerer
Details + Schliessen -

Stahlgruber

Aufgrund positiver Unternehmensentwicklungen erhält die Zentrale der Stahlgruber AG in Poing bei München einen Erweiterungsbau.
Das neue Verwaltungsgebäude für die Vorstände der Gesellschaft bietet auf fünf Geschossen rund 2000 Quadratmeter Fläche für Büro-, Besprechungs- und Konferenzräume. Der eigenständige klare kubische Baukörper ist durch gläserne Verbindungsgänge an den Bestand angeschlossen.

Der neue Hauptzugang wird durch einen zweigeschossigen Gebäudeeinschnitt definiert. Ein großzügiges Entrée mit Besucherbereich nimmt Mitarbeiter und Gäste in Empfang.
Die innere Struktur der Geschosse gliedert sich horizontal in eine dreispännige Anlage, deren Kernbereich die Aufzugsanlage, Teeküchen bzw. Gemeinschaftsbereiche und großzügige, tagesbelichtete Flurzonen bilden. Daran angegliedert befinden sich im Erdgeschoss die Besprechungsräume, in den Geschossen darüber Büroräume mit einem großen Konferenzraum auf der obersten Etage.

Die Fassadenbekleidung bildet eine Netzstruktur mit horizontalen und vertikalen Bändern aus dunkel gefärbten, vorgehängten Faserzementplatten. Raumhohe, graphitschwarze Fensterelemente, die aus einer Festverglasung und einem opaken Öffnungspaneel bestehen, sorgen für eine optimale Belichtung.
Durch zwei eingeschobene Terrassenbereiche und den Eingangsbereich erhält das homogene Fassadenbild gestalterisch prägnante Einschnitte, die durch einen Wechsel in der Materialität und Farbgebung der Bekleidung noch betont werden.

Leistungsphasen: 1-8 HOAI

Fertigstellung: 2018

Visualisierungen: Jonas Bloch
Details + Schliessen -

Wettbewerb Herzoghöfe

Wettbewerb München Herzoghöfe mit Maier.Neuberger.Architekten

Wohn-und Geschäftshaus BGF 20.000qm

Bearbeitung: 2013

Visualisierung: Philipp Sürth
Details + Schliessen -

Wettbewerb St. Alto und St. Birgitta Altomünster

geladener Wettbewerb Pfarrheim und Pfarrheimgarten als öffentlicher Park

Erzbischöfliches Ordinariat München und Freising

Bearbeitung: 2016

Details + Schliessen -

Weitere Projekte

Neubau Einfamilienhaus D in München-Pasing 2013 Umbau Einfamilienhaus L in München-Pasing 2012 Innenräume Architekturbüro Kraemer´sche Kunstmühle 2012 Planung Einfamilienhaus R in Oberschleißheim 2012 Umbau Gaststätte Schillerstraße in München 2012 Umbau Einfamilienhaus M in München-Obermenzing 2012 Neubau Einfamilienhaus S in Wessling 2011 Neubau Einfamilienhaus R in Starnberg 2011 Neubau Einfamilienhaus B in München-Obermenzing 2011 Umbau Reihenhaus N in München-Schwabing 2011 Umbau Reihenhaus R in München-Untermenzing  2011 mit Architekturbüro Nikolaus Neufeldt Neubau Fa. Mensch in Eresing 2011 Messestand Power-Balance ISPO 2010 Messestand Fuse ISPO 2009 Umbaubau Einfamilienhaus E 2008 Umbau Reihenhaus F in München-Pasing 2008 Specialized conceptstore in München 2008 Neubau Einfamilienhaus E im Kapuzinerhölzl in München 2008 mit Architekturbüro Bembé Dellinger Umbau Architekturbüro in München 2007 Umbau Einfamilienhaus M in München Pasing 2006 Rollout shop concept O2 2006 Umbau Einfamilienhaus L in München-Harlaching 2004 Neubau Einfamilienhaus S am Wörthsee 2004 Neubau Einfamilienhaus D in München-Pasing 2004 mit Architekturbüro E.v. Angerer Umbau Einfamilienhaus G in München-Bogenhausen 2002 Umbau Gasthof Adler in Markt Rettenbach 2002 Umbau Reihenhaus W in München-Gräfelfing 2001 Umbau Reihenhaus K in München-Harlaching 2001 Neubau Einfamilienhaus A am Wörthsee 2001

Details + Schliessen -

wir

Jacob & Spreng Architekten GmbH wurde 2013 von Christoph Jacob und Bettina Spreng gegründet.
Unsere Büroräume befinden sich in der Kraemer`schen Kunstmühle in München.

Die Grundlage für die individuelle Gestaltung unserer Bauten schafft der intensive Dialog mit den Bauherren und die Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung sowie den Besonderheiten des jeweiligen Ortes. Im Mittelpunkt unserer Planung stehen die Menschen, die das Gebäude nutzen und bewohnen. Wir sehen es in unserer Verantwortung, gestalterisch anspruchsvolle Bauten zu entwickeln, die funktional sinnvoll sind und wirtschaftliche Gegebenheiten berücksichtigen. Eine enge fachliche Zusammenarbeit mit allen an der Planung und Ausführung beteiligten Ingenieuren und Fachfirmen ist für uns hierbei selbstverständlich. Durch unsere langjährige Berufserfahrung können wir eine kompetente architektonische Betreuung aller Leistungsphasen der HOAI anbieten.
Wir begleiten Sie von der Konzept- und Entwurfsentwicklung, über die Ausführungs- und Detailplanung bis zur Überwachung und Koordination des Bauprozesses.

jacob_spreng
2013Bürogründung Jacob & Spreng Architekten GmbH
2004Bürogründung christoph jacob architecture
1995-2003selbstständiger Architekt
Mitarbeit Architekturbüro Eberhard v. Angerer
1999Eintragung Bayrische Architektenkammer (175699)
1995Diplom Architektur FH München
1968geboren in München
Christoph Jacob Christoph Jacob
2013Bürogründung Jacob & Spreng Architekten GmbH
1993-2012selbstständige Architektin
Mitarbeit Architekturbüro Maier Neuberger Projekte
Mitarbeit Architekturbüro Prof. Fred Angerer
Mitarbeit Architekturbüro Ulrich Kraus
2004Eintragung Bayrische Architektenkammer (179661)
1996Diplom Architektur FH München
1992Diplom Innenarchitektur FH Rosenheim
1968geboren in München
Bettina Spreng Bettina Spreng

 

büroleitung

Lena Lorenz Lena Lorenz
2016Eintragung in die Bayerische Architektenkammer (188 451)
2014Mitarbeit Jacob & Spreng Architekten GmbH
2012-2014Mitarbeit Fink + Jocher Architekten und Stadtplaner
2012Diplom Architektur an der TU München
2006-2012Studium an der TU München und ETH Zürich
1986geboren in Straubing

 

mitarbeiter


Katharina Brehm, B.A. Architektur

David Frauenkron, M.A. Architektur

Andrada Goruian, B.A. Architektur

Laura Kaiser, B.A. Innenarchitektur, M.A. Architektur

Jonathan Sage, Dipl.-Ing. Architektur

Corinna Wiest, M.A. Architektur

kontakt

adresse

Kraemer’sche Kunstmühle
Birkenleiten 41 | 81543 München

fax

089.4521347-20

geschäftsführer

Christoph Jacob | Architekt
Bettina Spreng | Architektin

go top